Schola
Auch die Schola steht unter dem Dach des Kirchenchores. Zur Zeit sind es drei Sängerinnen und Sänger, die in den Gottesdiensten die Aufgabe des Kantors übernehmen. Der Kantor (lateinisch: canere - singen; cantor - Sänger) übernimmt traditionell die liturgische Rolle als Vorsänger im Gottesdienst.
Wünschen würden wir uns, in absehbarer Zeit auch wieder eine Choralschola aufzubauen, d. h. einen kleinen Chor, der in der Liturgie den einstimmigen gregorianischen Choral singt. Oft besteht eine Choralschola nur aus Männern, es gibt aber auch gemischte und nur mit Frauen besetzte Choralscholen.
Dabei wird das Ordinarium (das sind die festgelegten Teile der katholischen Messe) meist im Wechsel zwischen der Choralschola und der Gemeinde gesungen. Das Proprium, also die Teile der Messe, die sich je nach Tag des Kirchenjahres und Anlass der Messe ändern, werden üblicherweise im Wechsel zwischen einem oder mehreren Kantoren und der Schola gesungen.
Ursprünglich sangen Choralscholen a cappella. Seit der gregorianische Choral jedoch nicht mehr so weit verbreitet ist wie vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, wird zumindest das Ordinarium des Öfteren von einer Orgel begleitet, um insbesondere den Gesang der Kirchengemeinde zu unterstützen.
Möchten Sie eigenlich gerne in einem kleinen Chor mitsingen, können aber nicht jede Woche zur Singstunde kommen? Dann kommen Sie doch "projektweise" zu uns. Die geplante Choralschola wird jeweils zu bestimmten Gottesdiensten eingesetzt und kann diese längerfristig planen. Informieren Sie sich bei der Chorleiterin oder der Vorsitzenden.